Diese Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Eigenschaften von Kometen im Allgemeinen. Die Daten vom Vorbeiflug an Hartley 2 werden mit den Untersuchungen des Kometen Tempel 1 verglichen, welche die EPOXI-Mission bei einem Vorbeiflug im Jahre 2005 machte. Auf Tempel 1 fanden die Astronomen keine derartigen Kohlendioxidausbrüche in Verbindung mit Wassereisstücken. Dagegen kennen die Astronomen die Wasserdampfausbrüche in der Mitte des Kometenkerns in ähnlicher Weise auch von Tempel 1. Die inneren und äußeren Schichten des Kometenkerns reagieren zudem unterschiedlich auf die Erwärmung durch die Sonne.
Das EPOXI-Forscherteam um Jessica Sunshine von der University of Maryland wird die Aufnahmen nun einer genaueren Analyse unterziehen. Sie wollen herausfinden, wie lange der Schneesturm schon existiert. Fraglich ist, ob sich die Aktivität in den einzelnen Regionen des Kometen schon nach seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren unterschied, oder sich erst später so entwickelte.
Die Raumsonde Deep Impact wird noch bis Ende November weitere Aufnahmen von Hartley 2 machen. (bw)





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